Schmuckes für Haus und Hof

Nach Hause kommen und den Alltag hinter sich lassen, z.B. durch ein repräsentatives Hoftor aus dem Art Deco? Oder darf es ein antiker Eisenzaun, ein verschnörkeltes Balkongeländer oder ein schmiedeeiserner Gartenzaun sein? Alles, was Ihr Antiquitäten-Herz höher schlagen lässt und Ihrem Zuhause eine markante, unverwechselbare Note gibt, finden Sie bei der Historische Baustoffe Ingo Selent GmbH. Die Wiederverwertung historischer Baustoffe ist in Frankreich, Spanien und England seit jeher Brauch. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Liebhaber antiker Patina.

Auf dem Hof der Historische Baustoffe Ingo Selent GmbH entdecken Sie ein breitgefächertes Angebot erlesener Unikate. Schmucke Stücke, die ein Schmied aus unserem Netzwerk auch nach Wunsch anpassen oder nachbauen kann.

Fragen Sie uns!

Art.-Nr. 1953 | Einfahrtstor

TOPP restauriertes, schweres Einfahrtstor m.Gehtor

Art.-Nr. 3073 / Stilsicheres Bauernhoftor 5,68 Meter

Art.-Nr. 3045 / Schmiedeeisernes Jugendstiltor in bester Qualität

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Das Tor wurde vom Schmied metallisch restauriert, es weist noch die originalen Torbänder auf, die Oberfläche erscheint in Edelrostoptik. Das Blech wurde neu eingesetzt.

Art.-Nr. 3056 / Restauriertes Schmiedeeisernes Tor mit Säulen

Schmiedeeiserne Zäune und Gitter sind Einschnitte, sie grenzen ab und verwehren den direkten Zutritt. Im Gegensatz zu Mauern stellen sie aber keinen völligen optischen Abschluss dar, sondern lassen noch einen grenzüberschreitenden Durchblick zu. Aufgrund ihrer lockeren und durchlässigen Struktur können sie gleichzeitig trennen und verbinden. Vorgarteneinfriedungen schaffen einen Zusammenhang zwischen privatem und öffendlichem Raum, Balkongitter vermitteln zwischen Architektur und Natur, Denkmalumzäunungen trennen den historischen vom aktuellen Bezug. Einfriedungen, die private Häuser oder öffendliche Gebäude umgeben, betonen den Abstand und fordern Respekt vor dem Dahinterliegenden.

Ganz anders als schlichte Holzzäune oder massive Mauern strahlen eiserne Einfriedungen aufgrund ihrer Materialeigenschaften einen hohen Grad an Schmuck und Repräsentation aus. Geschmiedetes Eisen lässt sich außerordentlich vielseitig bearbeiten und gestalten. Einfriedungen erhalten so zu ihrer Schutzfunktion eine künstlerisch- ornamentale Aussagekraft.


Das konstruktive Skelett des Gitters besteht aus Zaunfeldern die meist aus einer Reihe vertikal laufender Stäbe bestehen, welche je nach Höhe von zwei oder mehr Längsverbindungen - mindestens eine in der Nähe der Spitzen, eine andere nahe des Sockels - gehalten werden. Zumeist sind alle diese horizontalen und vertikalen Stangen in den Mauersockel bzw. in die Pfeiler eingelassen. Die Höhe des Gitters beträgt in der Regel zwischen 1,30 m und 1,60 m. Dies ist die Mindesthöhe, um eine Schutzfunktion zu gewährleisten.

Zaunfelder, die fest an den Pfeilern befestigt sind, verkörpern den abschließenden und abwehrenden Charakter der Gitter, während die Tore und Portale zum Öffnen und Schließen konstruiert sind. Die Tore dienen dem Durchgangsverkehr von Mensch, Tier und Fahrzeugen. Sie bestehen aus einem oder zwei großen Flügeln und für Fußgänger aus einer kleineren Pforte, die meist nebeneinander angeordnet sind.
Schmiedeeisen war zunächst der Hauptwerkstoff für Gitter, die von den Schmieden in invidueller Handarbeit hergestellt wurden. Durch seinen geringen Kohlenstoffgehalt ist dieses Eisen leicht zu bearbeiten und auch im kalten Zustand hämmer- und biegbar. Von dieser Eigenschaft wurde bei der Gitterherstellung reger Gebruach gemacht. Durch weitere Bearbeitung im Feuer- auch wiederholte Erwärmung- wird es härter und gleichzeitig elastischer, so dass es auf Zug einen großen Wiederstand bietet. Schmiedeeisen ist schweißbar und lässt sich mühelos walzen und pressen, so dass es auch für die Vorfertigung von Schmuckelementen hervorragend geeignet ist. Den Handwerkern stand Schmiedeeisen seit dem 14. Jahrhundert in Barren und Stäben zur Verfügung, die von Hammer- und Walzwerken geliefert wurden. Allmählich entwickelten sich Eisenspaltereien, welche häufig benötigte Formen produzierten und in großen Mengen lieferten. Es konnten nun eine große Anzahl an Gittern hergestellt werden. Meistens wurden die Vorfabrikate, geformtes Roheisen, in Walzwerke geliefert und dort in Formen gebracht, mir denen der Handwerker weiter arbeitete.

Die von den Walzwerken ausgelieferte Produktpalette war im 19. Jahrhundert sehr vielfältig. Schmiede und Schlosser konnten sich sowohl Stäbe mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Querschnitten als auch gestanzte Ornamente wie zum Beispiel Rosetten beschaffen. Für die Gitterherstellung waren vor allem Flacheisen, Quadrat- und Rundeisen von Bedeutung, im 19. Jahrhundert kamen Winkel-, T-, U- und Z- Eisenstäbe hinzu.

Viele Gitter sind heute leider oft in einem schlechten Zustand, vor allem blechartige, flache Teile sind vom Rost vielfach völlig zerstört. Somit stellt sich immer wieder die Frage, die Einfriedungen entweder ganz zu entfernen, sie zu restaurieren und fehlende Teile zu ersetzen oder im Zuge der Restaurierung diese Fehlstellen, wenn konstruktiv möglich, zu belassen. Die Erhaltung einens Zaunes erscheint möglich, wenn die gleichen Teile nochmals am Original erhalten sind oder Konstruktionsunterlagen vorliegen. Dieses Nacharbeiten nach dem unmittelbaren oder zeichnerisch vorliegenden Original entspricht im Prinzip der Arbeitsweise bei der Herstellung historisierender Gitter, wobei ein Musterteil beliebig oft kopiert und dann montiert wurde. Eine interessante Variante ist das Belassen der Einfriedungen im derzeiteigen Zustand.( Nach der Entrostung und Schutzlackierung) Durch das Tragen der Narben des Alters wird für den Betrachter deutlich werden, dass die Einfriedung ein historisch gewachsenes Objekt und ein Zeuge der Vergangenheit ist.

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Historisches erhalten, zu Neuem gestalten! An der Porta Westfalica hat das Unternehmen seinen Stammsitz.

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